15. - 18. Februar 2017 // Nürnberg, Germany

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Grundlagen der Schweinehaltung
Während in der Vergangenheit die ökologische Schweinehaltung eine eher untergeordnete Rolle spielte, hat sich in jüngster Zeit der Markt für ökologisch erzeugtes Schweinefleisch stark entwickelt. Durch wachsendes Interesse an der Öko-Schweinehaltung ist zu erwarten, dass Angebot und Nachfrage immer besser aufeinander abgestimmt und so die noch bestehenden Ungleichgewichte auf dem Schweinemarkt aufgehoben werden können.
Ferkelerzeugung

In der Ferkelerzeugung stellt das Absatzferkelmanagement die schwierigste Phase der Ferkelproduktion dar. Da die Ferkel nach dem Absetzen durch die Trennung von der Muttersau und Umstellung des Futters in eine sehr starke Stresssituation kommen, ist hier die größte Sorgfalt bei der Gestaltung der Futterration, der Fütterungsintervalle, der Hygiene und der Wasserverfügbarkeit zu gewährleisten. Die Verluste in dieser Phase können sehr hoch werden bzw. die Qualität der Tiere leidet. Durchfälle, verursacht durch Infektionen, falsches Fütterungsregime, zu wenig Wasser und Hygienemängel sind die Hauptursache.

Die Absatzferkel bleiben in der Regel bis zu einem Verkaufsgewicht von 25 bis 30 Kilogramm (ca. 80 Tage) im Absetzbereich. Ökologisch erzeugte Ferkel mit einem Lebendgewicht von 25 Kilogramm werden für 85 bis 95 Euro netto pro Tier gehandelt.
Schweinemast

Generell ist die ökologische Schweinemast hinsichtlich der Leistungsdaten sehr unterschiedlich ausgeprägt. So beträgt die Mastdauer je nach Produktionsausrichtung zwischen 130 und 180 Tagen. Eine längere Mastdauer dient meist der Erzeugung schwererer Tiere für die Direktvermarktung (z.B. von Wurst). Öko-Mastschweine erreichen bei einer durchschnittlichen Mastdauer von 145 Tagen ein Schlachtgewicht von etwa 95 kg. Die täglichen Zunahmen schwanken dabei zwischen 600 und 750 Gramm und sind abhängig von der Rasse bzw. Kreuzung, Hygiene- und Haltungsbedingungen und der Zusammenstellung der Futterrationen.

In der Mast werden zwischen 1,6 und 2,8 Umtriebe pro Platz und Jahr durchgeführt. Ein Grund hierfür ist zum einen die Struktur der Betriebe, die zum Teil schwere Mastschweine für die Direktvermarktung oder für spezielle Marktsegmente (z.B. so genannte XXL-Schweine mit 150 bis 200 Kilogramm Schlachtgewicht) produzieren. Ein anderer Grund für die geringe Auslastung der Ställe ist die schwankende Verfügbarkeit der Ferkel, so dass z.T. Mastkapazitäten nicht genutzt werden können.

Die Verluste liegen in der ökologischen Schweinemast im Mittel bei zwei bis drei Prozent. Die Kraftfutterverwertung liegt im Mittel bei 1:3,2 bis 1:3,5. Zurzeit werden bei steigenden Futtergetreidepreisen nur in wenigen Fällen kostendeckende Preise gezahlt.

Was schreibt die EG-Öko-Verordnung vor?

Haltung
Viel Tageslicht, natürliche Belüftung und Auslauf gehören zu den Grundvoraussetzungen in der ökologischen Tierhaltung. Die Anbindehaltung ist verboten. Maximal 50 Prozent der Bodenfläche dürfen mit Spaltenboden versehen sein. Eine trockene, eingestreute Liegefläch muß vorhanden sein. Leere und niedertragende Sauen sind in Gruppen zu halten. Die Haltung von Ferkeln in Ferkelkäfigen oder Flatdecks sowie das systematische Abkneifen der Zähne und Kupieren der Schwänze sind nicht zulässig.

Nach der EG-Öko-Verordnung ist für Ferkel eine Mindestsäugezeit von 40 Tagen vorgeschrieben. Dies führt im Vergleich zur konventionellen Haltung zu einer höheren Anzahl (35 bis 40 Prozent der produktiven Sauen) notwendiger Abferkelbuchten gegenüber der konventionell üblichen Säugezeit von 21 bis 28 Tagen. Um diese zusätzlichen Kosten zu reduzieren, wird häufig das Gruppensäugeverfahren angewendet. Nach zehn bis 14 Tagen werden mehrere Sauen mit ihren Ferkeln in einer Gruppe zusammengefasst. Die Ferkel erhalten eine nur für sie zugängliche Ferkelbucht.
Fütterung

Das Futter muss vorzugsweise aus ökologischer Erzeugung stammen. Ein Zukauf konventioneller, gentechnikfreier Futtermittel entsprechend der EG-Öko-Verordnung ist, sofern diese Futterkomponenten nicht in Öko-Qualität zur Verfügung stehen, bis zum 31.12.2012 in abnehmendem Maße erlaubt. Dabei darf der jährliche Anteil an konventionellen Futterkomponenten in der Trockenmasse 15 Prozent nicht überschreiten. Der zulässige Höchstanteil konventioneller Futtermittel in der Tagesration liegt bei maximal 25 Prozent der Trockenmasse. Den Schweinen ist Raufutter (frisch, getrocknet, siliert) in der Tagesration darzubieten.

Ab dem 01.01.2008 dürfen nur 10% konventionelle Futtermittel eingesetzt werden und ab dem 01.01.2010 nur fünf Prozent. Ab dem 1. Januar 2012 ist kein konventioneller Futtermitteleinsatz mehr möglich.
Tierzukauf

Seit dem 25.08.2003 müssen Mastschweine über einen Zeitraum von mindestens 180 Tagen (sechs monate) ökologisch gehalten und gefüttert werden, so dass nur noch Ferkel von ökologischen Sauenhaltern für die Mast in Frage kommen. Da eine Versorgung mit Öko-Ferkeln nicht immer vollständig gewährleistet ist, muss sich der Mäster frühzeitig um geeignete Ferkel bemühen bzw. langfristige Lieferbeziehungen aufgebaut werden.

Der Zukauf konventioneller, weiblicher Jungtiere zur Zucht (z.B. Jungsauen, Zuchtläufer) ist erlaubt, sofern die Tiere nach dem Absetzen gemäß den Vorschriften der Verordnung gehalten werden. Der alljährliche Anteil zugekaufter, weiblicher Zuchttiere darf 20 Prozent des Sauenbestandes nicht überschreiten. Bei Rassenumstellung, Bestandsvergrößerung und Bestandserneuerung können nach Genehmigung der Kontrollstelle die Prozentsätze bis auf 40 Prozent angehoben werden. Ein Zukauf konventioneller Zuchteber ist erlaubt, da bei Zuchtschweinen das Angebot an ökologisch erzeugten Tieren noch gering ist.

Tiergesundheit
Ein präventiver Einsatz chemisch-synthetischer (allopathischer) Arzneimittel (z.B. Antibiotika) ist nicht erlaubt. Fütterungsantibiotika sowie Leistungs- und Wachstumsförderer dürfen nicht eingesetzt werden.

Die Reinigung und Desinfektion ist nur mit den laut EG-Öko-Verordnung Angang II E) zugelassenen Mitteln erlaubt.

Geflügelhaltung

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Milchviehhaltung

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Naturland Fachberatung

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Schaf- und Ziegenhaltung

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