15. - 18. Februar 2017 // Nürnberg, Germany

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Die kleinen Geschwister der Rinder haben in Deutschland zu Unrecht eine geringe Bedeutung. Dieses Bild spiegelt sich auch im ökologischen Landbau wieder, wenn gleich viele Schaf- und Ziegenhalter entweder schon kontrolliert ökologisch wirtschaften oder dieser Wirtschaftsweise sehr nahe sind. Im Vergleich zum Rind sind die kleinen Wiederkäuer aber teilweise wesentlich unproblematischer in Haltung und Fütterung. So können in der Landschaftspflege eingesetzte alte Haustierrassen mit Futter auskommen, dass Rinder nicht mal anschauen würden. Einzig die Milchziegen sind in bezug auf ihre Ernährung relativ anspruchsvoll und verlangen höchste Futterqualitäten. Einige der mit dem Naturland-Zeichen arbeitenden Schaf- und Ziegenhalter sind in der Direktvermarktung tätig oder haben daneben weitere Betriebszweige. Es gibt aber auch größere Haupterwerbsbetriebe mit ausschließlicher Milchproduktion und Herdengrößen bis zu 300 Muttertieren.

Ökologische Ziegenmilchproduktion
Ein aktuell hoch interessanter Betriebszweig bzw. -typ stellt die Ziegenmilchproduktion dar. Die Nachfrage nach Ziegenmilch und deren Verarbeitungsprodukte übersteigt seit Jahren das heimische Angebot. Der Einstieg in diese Produktion ist vor allem für kleinere bis mittlere Grünland- und Gemischtbetriebe interessant, soweit sie in Erfassungsnähe der Ökomolkereien liegen oder gewillt sind relativ Standort ungebunden in die Direktvermarktung einzusteigen.

Pro ha können in den Grünlandregionen der Voralpen und Mittelgebirgslagen mit ausreichend Niederschlägen 8 – 12 Ziegen mit Nachzucht gehalten werden. Bei Leistungen oberhalb von 500 l Jahresmilchmenge oder mehr als 2,5 l pro Tag müssen neben den Grundfutterkomponenten Gras, Heu und Grassilage auch Kraftfutter vorgelegt werden. Die erforderlichen Qualitäten sind aus heimischer Erzeugung leicht zu bekommen – es muss nicht wie häufig in der konventionellen Fütterungsstrategie Sojaextraktonsschritt sein – Ackerbohnen und Getreide (evt. Körnermais) reichen auch für Spitzenleistungen einer deutschen Edelziege über 1000 l pro Laktation oder 6 l Tageshöchstleistungen. Allerdings sollte der Kraftfutteranteil nicht über 40 % der TS-Ration liegen, was im Übrigen auch den Richtlinien bei Naturland entspricht. Ziegen benötigen einen Rohfaseranteil von mind. 18 %. Das folgende Rationsbeispiel erfüllt alle diese Anforderungen bestens.

Ziegen- statt Kuhmilch produzieren und dabei den Haupterwerb sichern
Eine echte Alternative zur ökologischen Milchviehhaltung stellt die ökologische Ziegenmilchproduktion aktuell aber nur unter folgenden Rahmenbedingungen dar:

  • Knappe Milchquote bei guter Flächenausstattung und guten Grundfutterqualitäten
  • Kostengünstig realisierbarer Stallum- bzw. Anbau unterhalb von 500 €/Ziege
  • sowie Kosten je Ziege für Melktechnik und Milchlagerung bei max. 100 - 150 €
  • Milchabholung bei Jahresdurchschnittspreisen oberhalb von 70 cent netto und Jahresmilchmengen von ca. 200.000 l bzw. 250 - 300 Ziegen
  • Alternativ bei kleineren Betriebsgrößen und/oder keiner Molkereierfassung eigene Verarbeitung und Direktvermarktung in einer Größenordnung ab 50.000 l/Jahr

Aktuell werden nach vorsichtigen Schätzungen von ca. 200.000 Ziegen und ca. 70.000 Schafen ca. 25 Mio. l Ökomilch in Deutschland produziert. Verarbeitet wird die gesamte Ziegen- und Schafmilch von derzeit 8 Molkereien und zahlreichen Hofverarbeitern. Diese Molkereien liegen in Bayern (5), Thüringen (1), Sachsen (1) und in Baden Württemberg (1). Darunter befinden sich vier Öko-zertifizierte Molkereien mit einer Gesamtverarbeitungsmenge von jährlich ca. 10 Mio. Liter. Daneben gibt es v.a. in den nördlichen und östlichen Bundesländern zahlreiche ökologisch wirtschaftende Ziegenmilchproduzenten mit eigener Milchverarbeitung, die auch Fremdmilch aufkaufen. Im Nordwesten der Republik entwickelt sich aktuell die Möglichkeit der ökologischen Milcherfassung durch eine holländische Molkerei.

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