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12. - 15. Februar 2020 // Nürnberg, Germany

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Aussteller & Produkte BIOFACH 2019
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Mit dem Projekt „Gemeinsam Boden gut machen“ leistet der NABU zusammen mit Landwirten, Verbrauchern und Unternehmen (insbesondere unterstützt von der Alnatura Bio-Bauern-Initiative ABBI) einen aktiven Beitrag zur Verbesserung unserer Böden und Gewässer sowie zum Schutz der Artenvielfalt.

Ein wichtiger Grund für dieses Engagement ist die Tatsache, dass trotz der hohen Nachfrage nach biologisch und regional erzeugten Lebensmitteln diese derzeit nicht ausreichend in Deutschland produziert werden können, um den Bedarf zu decken. Stattdessen werden immer mehr Bio-Produkte aus dem Ausland importiert.

Dabei wäre eine Ausweitung der ökologischen Landwirtschaft gerade in Deutschland dringend notwendig. Der hohe Einsatz von Pestiziden und organischen Düngemitteln in der konventionellen Landwirtschaft bedroht massiv die heimische Natur und sorgt für einen besorgniserregenden Rückgang der Artenvielfalt. So wurde beispielsweise im Rahmen einer Langzeituntersuchung im Zeitraum von 1990 zu 2015 in Nordrhein-Westfalen ein Rückgang der Insektenbiomasse um bis zu 80 Prozent verzeichnet, ein Ergebnis, das national wie international Aufsehen erregte. Viele weitere Studien zeigen, dass sich dieser Rückgang der Insekten durch alle Artengruppen zieht. Auch die Zahl der Vögel der Agrarlandschaften ist seit Jahren rückläufig, speziell früher häufige Arten wie das Rebhuhn und die Feldlerche verzeichnen starke Bestandseinbrüche. So sind die Brutpaare der Rebhühner in den letzten 15 Jahren um fast 60 Prozent gesunken, die der Feldlerchen um 26 Prozent. Der Feldhamster, der noch in den achtziger Jahren als Schädling galt, ist mittlerweile fast ausgestorben. Gleichzeitig hinkt Deutschland den eigenen Vorgaben zum Bioanbauflächenanteil von 20 Prozent  mit derzeit lediglich 7,5 Prozent sowie den EU-Vorgaben zum Schutz der Gewässer massiv hinterher. Auch wenn die Umsetzung und Erfüllung dieser Vorgaben seitens der Politik weiter angemahnt werden sollte, kann ein Projekt zur Förderung der biologischen Bewirtschaftung wie „Gemeinsam Boden gut machen“ in diesem Zusammenhang einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Natur in Deutschland leisten.

Die Umstellung eines landwirtschaftlichen Betriebs auf biologische Bewirtschaftung bringt allerdings hohe Investitionskosten mit sich, die sich angesichts der aktuellen Marktpreise zumeist nicht von den Landwirten selbst erwirtschaften lassen. Denn gerade den ökologisch wirtschaftenden Landwirten wird viel abverlangt – sowohl der Investitions- und Wachstumsdruck wie auch die Forderungen von Verbrauchern und Naturschützern müssen in der täglichen Arbeit gleichermaßen berücksichtigt werden. Diese Verantwortung sollte nicht allein von Bäuerinnen und Bauern getragen werden müssen. Um sie zu unterstützen, wurde das Projekt „Gemeinsam Boden gut machen“ ins Leben gerufen. Über das Projekt werden Landwirte gefördert, die ihren Hof auf biologische Bewirtschaftung umstellen oder ihren bestehenden Bio-Betrieb erweitern wollen.

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