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13. - 16. Februar 2019 // Nürnberg, Germany

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Aussteller & Produkte BIOFACH 2019
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Grünen Innovationszentren in der Agrar- und Ernährungswirtschaft

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Grünen Innovationszentren in der Agrar- und Ernährungswirtschaft

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Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Land: Global; Äthiopien, Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Ghana, Indien, Kamerun, Kenia, Malawi, Mali, Mosambik, Nigeria, Sambia, Togo, Tunesien
Politischer Träger: Je nach Land unterschiedlich
Gesamtlaufzeit: 2015 bis 2023
 
Ausgangssituation
Noch nie wurden weltweit so viele Nahrungsmittel produziert – dennoch hungern mehr als 800 Millionen Menschen. Zwei Milliarden Menschen sind chronisch mangelernährt.

In Afrika sind die Mehrheit der Hungernden Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Bislang können sie die international steigende Nachfrage nach Agrargütern nur unzureichend nutzen, um ihre Lebenssituation nachhaltig zu verbessern. Ein großer Teil der Lebensmittel verdirbt auf dem Weg vom Acker zum Teller. Denn Lagerung, Verarbeitung und Handel gehen nicht Hand in Hand. Die starke Abhängigkeit vom Weltmarkt kann vor allem in ländlichen, armen Gebieten kurzfristig zu akuten Nahrungsmittelengpässen führen. Daher ist es wichtig, die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln auf den lokalen Märkten zu erhöhen.

Der Schlüssel zur Steigerung von Einkommen und Produktion in einer kleinbäuerlich geprägten Landwirtschaft liegt in moderneren Anbaumethoden, einer besseren Organisation – zum Beispiel in Form von Erzeugergemeinschaften – und einer besseren Vermarktung entlang der gesamten agrarischen Wertschöpfungskette. Kurzum, es bedarf lokal angepasster Innovationen zur nachhaltigen Entwicklung des gesamten Agrar-und Ernährungssektors.

Ziel
Die Einkommen kleinbäuerlicher Betriebe, die Beschäftigung und die regionale Versorgung mit Nahrungsmitteln in den ländlichen Zielregionen sind durch Innovationen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft gesteigert.
 
Vorgehensweise
Das Programm „Grüne Innovationszentren“ arbeitet bislang in 15 Ländern. Es stimmt sich mit den Ministerien vor Ort ab und arbeitet mit den anderen Programmen der Sonderinitiative „EINEWELT ohne Hunger“ sowie mit bilateralen Programmen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zusammen.
 
Im Zentrum der Grünen Innovationszentren stehen kleinbäuerliche Betriebe. Neben nachhaltiger Produktions- und Einkommenssteigerung ist das Ziel, neue Jobs in der Verarbeitung zu schaffen.  Hierdurch bleibt ein größerer Teil der Wertschöpfung vor Ort und insbesondere im ländlichen Raum.
Da Frauen meist schlechteren Zugang zu Produktionsfaktoren, vor allem zu Boden und Kapital sowie zu Bildung haben, berücksichtigen die Grünen Innovationszentren deren Belange besonders – zum Beispiel durch spezielle Schulungs- und Beratungsangebote.
Das Vorhaben fördert die Vernetzung mit Partnern vor Ort, damit sich Innovationen besser und schneller in den Ländern verbreiten. Innovationen können technischer Art sein, zum Beispiel die Mechanisierung der Landwirtschaft, verbessertes Saatgut, Dünger oder Kühlketten. Vielfach geht es auch um neue Wege der Zusammenarbeit, beispielsweise beim Aufbau von Erzeugergemeinschaften, spezialisierten Unternehmen oder Interessenvertretungen.
 
Die Grünen Innovationszentren unterstützen zudem Wissensaufbau und Wissensverbreitung durch Beratung, Schulung und Fortbildung sowie den Zugang zu Krediten für Innovationen.
Wo immer möglich, gibt es Kooperationen mit bestehenden Landwirtschaftsschulen, Wissenszentren und Forschungseinrichtungen – wie dem AfricaRice Center oder dem International Institute of Tropical Agriculture.
 
Die Privatwirtschaft unterstützt ebenfalls: In Tunesien hat das Innovationszentrum gemeinsam mit der tunesischen Großmolkerei Délice eine Trainingsoffensive gestartet.
Die Grünen Innovationszentren setzen auch auf die Zusammenarbeit mit Zivilgesellschaft und Verbänden. So gibt es beispielswiese in Mali eine Kooperation mit dem Deutschen Volkshochschulverband zur funktionalen Alphabetisierung.

Grünen Innovationszentren in der Agrar- und Ernährungswirtschaft ist folgenden Produktgruppen zugeordnet:

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