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13. - 16. Februar 2019 // Nürnberg, Germany

BIOFACH Newsroom

MELAWEAR: Fairer Öko-Rucksack für die Masse

Melawear, Siedentopp
Gemeinschaftsstand Junge Innovative
Melawear, Siedentopp // © Melawear

Mela ist Hindi und bedeutet gemeinsam handeln. Mit nachhaltigen Textilien für den Massenmarkt will Newcomer Henning Siedentopp zeigen, dass viele Menschen gemeinsam die Welt ein Stück besser machen können, wenn sie bewusster konsumieren.

Nach Lebensmitteln sind Textilien das wichtigste Konsumgut in Deutschland. Mit nachhaltigen produzierten T-Shirts, Hoodies sowie Rucksäcken aus Indien profiliert sich das Lüneburger Unternehmen als Vorreiter im Bekleidungssegment. Das zeitlose Design, eine Konzentration auf drei Produktkategorien sowie jeweils drei Farbvarianten sichern die kontinuierliche Verfügbarkeit des Angebotes (Never-out-of-stock). Die GOTS- und Fairtrade zertifizierten Produkte setzen damit neue Maßstäbe im nachhaltigen Textilsegment.

„Wir produzieren dort, wo der Rohstoff herkommt“, erklärt Unternehmensgründer Henning Siedentopp, der damit zugleich die Lieferkette überschaubar macht. Er will mit nachhaltigen Textilien die breite Masse erreichen und damit die Branche nachhaltig verbessern. Melawear will die Sozialstandards in der textilen Wertschöpfungskette gezielt weiter ausbauen. So bekommen die Baumwollbauern einen festen Abnahmepreis und Prämienzahlungen. Als Pilotpartner des neuen Textilstandards von Fairtrade zahlt das Unternehmen zudem einen Preisaufschlag von 10 Prozent, um über einen Zeitraum von sechs Jahren existenzsichernde Löhne in der Textilindustrie zu erreichen.

Neben den sozialen Standards erhöht der Newcomer zudem seine ökologischen Anforderungen. Zusätzlich zum GOTS-Standard, der die Verwendung viele schädlicher Stoffe minimiert, erweitert das Unternehmen seine Produktion aktuell um kreislauffähige Textilien aus Bio-Baumwolle, bei denen die eingesetzten Materialien nach dem Cradle to Cradle Standard zertifiziert sind. Durch den Einsatz spezieller Farbstoffe sowie biologisch abbaubaren Nähgarne werden die Textilien kompostierfähig und können als Dünger eingesetzt werden.

Der Cradle to Cradle-Ansatz wurde bislang eher in Europa und den USA aufgegriffen, da sich die Umsetzung dort leichter gestaltet. Melawear hat bewusst jedoch für Indien entschieden. „Wir wollen in dem Teil der Welt einen Mehrwert schaffen, der besonders unter den ökologischen und sozialen Problemen der Textilindustrie leidet“, sagt Siedentopp.

Melawear (www.melawear.de) ist einer der Aussteller am Gemeinschaftsstand für junge innovative Unternehmen. Dieser wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) gefördert und richtet sich an Newcomer und Start-ups aus Deutschland. Zur BIOFACH, Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel (www.biofach.de), vom 14.-17. Februar 2018, präsentieren sich dort in Halle 9 insgesamt 20 Unternehmen.

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